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6.
Feb

Das Geheimnis der Olivenbäume

Die Olivenbäume aus Spanien, aus denen das Native Olivenöl Extra von Goldmarie gewonnen wird, sind etwas ganz Besonderes – sie tragen schon seit über 1.000 Jahren Früchte.

Wenn Bäume sprechen könnten – der stolze Olivenbaum aus Murcia würde Geschichten erzählen! Über 1.500 Jahre ist er alt, majestätisch und stolz steht er mitten zwischen süß duftenden Nektarinenbäumen der Plantage „Frutas Esther” im Süden Spaniens. Damals gehörte das Land zum Römischen Reich, Konstantin der Große war einer der Kaiser der Zeit – und schon damals stand der Baum genau hier an dieser Stelle. „Er trägt immer noch jedes Jahr Früchte”, erklärt Jesús Gómez, der Plantagenleiter, der uns herumführt. Und daraus wird dann das Goldmarie-Olivenöl hergestellt? Jesús Gómez lacht: „Ja, unter anderem! Wir haben natürlich noch weitere Bäume, kommt, ich zeige sie euch!” Einige Minuten später erreichen wir den Olivenhain, auf dem die Brüder und Schwestern des „Olivenbaumkönigs” stehen – auch sie haben schon mehrere Jahrhunderte auf dem Buckel. Jeder Baum ist mit unzähligen kleinen, ovalen Früchten übersät. „Die Erntehelfer machen gerade Mittagspause”, erklärt Jesús Gómez. Die Olivenernte, erzählt er weiter, sei eine ziemlich mühsame Angelegenheit, da bei Frutas Esther Wert darauf gelegt werde, dass jede Olive nach traditioneller Art von Hand gepflückt wird. Doch der Aufwand lohnt sich, denn diese Methode, bei der die Früchte sanft von den Ästen gestreift werden, ist nicht nur wichtig, um die Oliven nicht zu beschädigen, sondern auch das Beste für die Bäume – jeder trägt ca. 15–20 Kilo Früchte. Für 1 Liter Öl benötigt man 6–7 Kilo Oliven!

Nach der Ernte werden die Oliven schnell weiterverarbeitet – liegen sie zu lange, leidet der Geschmack. Daher werden die Früchte in der benachbarten Ölmühle sofort sortiert und gewaschen – nur makellose Exemplare werden für das Goldmarie-Olivenöl verwendet. Danach werden die Oliven zu einer feinen Paste gemahlen, die erst eine halbe Stunde lang geknetet und anschließend im Schonverfahren kalt gepresst wird. Dabei darf die Temperatur von 27 °C nicht überschritten werden. „So bleiben alle natürlichen Inhaltsstoffe und Vitamine erhalten, ein Plus für die Gesundheit und den Geschmack!”, erklärt Jesús Gómez. Davon dürfen wir uns bei der anschließenden Kostprobe selbst überzeugen: Mit etwas spanischem Landbrot probieren wir das goldgelb-glänzende Goldmarie-Olivenöl ganz pur – und sind begeistert von dem vollmundigen, fruchtig-intensiven Geschmack. Auch Jesús ist mit der diesjährigen Ernte zufrieden! Wir machen uns auf den Rückweg zur Plantage – dabei kommen wir noch einmal am Olivenbaumkönig vorbei. Die Blätter rascheln leise im Wind – fast so, als wollte er uns „Adiós” sagen ...