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22.
März

Voll im Saft

Pfirsiche und Aprikosen von Goldmarie erhalten Sie von Mai bis August in der Obst- und Gemüseabteilung und ganzjährig als köstlichen Nektar! Wo die süßen Früchte wachsen? Auf der Plantage von Jesús Gómez!

Hola, cómo estás?”, ruft uns Jesús Gómez schon von Weitem zu, als wir am frühen Morgen an der Finca Aljunzarejo von „Frutas Esther” ankommen. „Willkommen auf meiner Plantage! Ihr müsst unbedingt die Pfirsiche probieren, kommt schnell, die werden gerade geerntet.” Wir folgen Jesús, der uns zielsicher kreuz und quer durch die Plantage führt, und fühlen uns wie im Paradies – hier hängen die Bäume voll mit knallroten, in der Sonne glänzenden Nektarinen, mit samtigen Aprikosen und prallen Pfirsichen – all diese Früchte werden auf Jesús' Plantage „Frutas Esther” angebaut. Man möchte am liebsten überall stehen bleiben und kosten! Heute sind wir wegen der frischen Goldmarie-Pfirsiche und -Aprikosen hier in Südspanien, um uns persönlich von der Qualität und den Anbaubedingungen der Früchte zu überzeugen.

Erntezeit für Pfirsiche und Aprikosen

„Bueno, da wären wir”, sagt Jesús, als wir schließlich in einem riesigen Pfirsichhain stehen, in dem überall fleißig geerntet wird. „Greift zu!”, fordert er uns auf. Jesús hat ein kleines blaues Gerät dabei, ein so genanntes Refraktometer, mit dem er den Brixwert misst – der gibt die Süße der Früchte an. Erst ab einem bestimmten Wert wird geerntet. „Aber eigentlich brauche ich den gar nicht”, sagt Jesús Gómez mit Blick auf das Messgerät und beißt genießerisch in ein frisch gepflücktes Exemplar hinein. Das glaubt man ihm sofort: Für Jesús sind seine Pfirsiche nicht einfach nur eine Ware – er lebt für sein Obst und erkennt schon von Weitem, ob die Früchte die richtige Reife und Süße haben oder lieber einen weiteren Tag am Baum verbleiben sollten.

Der Ordnung halber wird dann doch der Brixwert gemessen – selbstredend ist er perfekt. Inzwischen steht die Sonne hoch am Himmel, die Erntehelfer ziehen sich zur Mittagssiesta zurück. Im Sommer liegen die Temperaturen im südspanischen Murcia oft über 40 °C. Kein Wunder, dass die saftigen Früchte so gut gedeihen! Aber wie ist das eigentlich mit der Bewässerung geregelt? Jesús erklärt uns beim Mittagsimbiss mit Zarangollo, einem typischen südspanischen Eintopf, voller Besitzerstolz das ausgeklügelte wassersparende System, das über einen eigenen, nachhaltig angelegten Stausee funktioniert.

Von der Frucht zum Nektar
Als Nächstes geht es weiter zur Nektarproduktion. Denn neben den Früchten, die in den Monaten Mai bis August in unsere Märkte geliefert werden, kann man die Aprikosen und Pfirsiche von Goldmarie auch das ganze Jahr über aus der Flasche genießen! In der Abfüllanlage werden die Früchte zunächst zu feinem Fruchtmark verarbeitet. Da dieses bei Aprikosen und Pfirsichen sehr dickflüssig ist, wird daraus anschließend durch die Zugabe von Wasser und etwas Zucker Nektar produziert. „Der Fruchtgehalt bei unserem Aprikosen- und Pfirsichnektar liegt mit 50 Prozent besonders hoch”, erklärt uns Jesús Gómez. Auf chemische Zusatzstoffe sowie künstliche Aromen oder Farbstoffe wird bewusst verzichtet – die braucht der goldgelbe Goldmarie-Nektar auch gar nicht, denn er schmeckt wie die frischen Früchte vom Baum: süß, mit intensivem Fruchtaroma und nach der Sonne Spaniens. Einfach fantástico!