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1.
Dez

Glückliche Hühner ...

... legen die leckersten Eier! Zu Besuch beim Goldmarie-Bauern Hannes Heineke im Ammerland.

 

Als Hannes Heineke acht Jahre alt war, wünschte er sich von seinen Eltern ein paar Hühner. Die Tiere faszinierten ihn – und er witterte ein gutes Geschäft. Er baute ihnen einen kleinen Stall mit Freigehege, in dem sie sich so wohl fühlten, dass sie viele Eier legten. Mit ihrem Verkauf besserte er sein Taschengeld auf. Seine Eltern waren davon so beeindruckt, dass sie sich entschlossen, selbst in die Hühnerhaltung einzusteigen. Klingt wie im Märchen, oder? Das passt, denn schließlich liefert Hannes Heineke – heute 31 und im Betrieb der Eltern tätig – „seine” Eier täglich an Goldmarie. Als wir ihn im Frühsommer in Wiefelstede im Ammerland besuchen, treffen wir ihn im Stall an, zum zweiten „Eiereinsammel-Rundgang”. „Morgens zwischen 6 und 7 Uhr komme ich das erste Mal hierher“, erzählt er. Dann werden die Tiere sanft geweckt – per Licht. „Es schaltet sich innerhalb einer Stunde schrittweise an, sodass die Tiere langsam aufwachen. Danach geht es raus, zuerst in eine Art Wintergarten, anschließend ins Freie.“

Draußen können Die Hühner sich austobenIm Freigehege wartet eine saftige grüne Wiese mit Bäumen für schattige Plätzchen (die meisten Hühner mögen keine pralle Sonne) und viel Platz zum Picken und Scharren auf die Hühner. Hannes Heineke: „Unser Hof umfasst über 3,8 Hektar. Das entspricht rund fünf Fußballfeldern und ist etwas mehr als gesetzlich vorgegeben.“ Die Auflagen für die Goldmarie-Höfe sind streng – das gilt nicht nur für den Betrieb von Hannes Heineke, sondern auch für die anderen Bauern, die Goldmarie-Eier liefern. Das sind unter anderem Hof Wemken aus Wiefelstede, Hof Janssen aus Münkeboe, Hof Dieken aus Wirdum, Hof Lemhuis in Westoverledingen sowie die Höfe Best und Heinen aus Aurich. Wichtig bei der Freilandhaltung: Spätestens um 10 Uhr müssen die Auslaufklappen geöffnet sein, bei jedem Wetter. Diese und viele weitere Auflagen werden stets streng kontrolliert!

Hochwertiges Futter und Optimale Bedingungen
Trotz modernster Technik gibt es für Hannes Heineke noch einiges zu tun. Er sammelt zum Beispiel die Eier – die nicht in die Nester gelegt und über ein Laufband transportiert werden – von Hand ein. Zusammen mit den anderen werden sie sortiert, in Eierkisten verpackt und gestempelt. Durch die Nummer auf Ihrem Goldmarie-Ei können Sie zurückverfolgen, von welchem Hof es stammt. Heute steht für den studierten Landwirt noch Reinigung und Futterauffüllen auf dem Programm. Das ist bei Goldmarie übrigens besonders hochwertig: Es ist frei von genveränderten Pflanzen und besteht aus Weizen, Mais, Sojaschrot, Mineralfutter sowie einer Kräutermischung und enthält zusätzlich noch ganze Körner, Muschelkalk sowie Möhren, Kartoffeln, Luzernegrünmehl, Äpfel und Maissilage. Gegen Abend kommt der Ammerländer ein letztes Mal in den Stall – das Licht wird langsam gelöscht. Das ist für die Tiere das Zeichen, dass die Nachtruhe beginnt. Müde flattern sie auf ihre Hühnerstangen – schließlich wartet morgen ein neuer Tag im Freien ...